Nutrition Challenge Testimonial #5 from 2016 - RCF NuernbergRCF Nuernberg


Nutrition Challenge Testimonial #5 from 2016

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Nutrition Challenge Testimonial #5 from 2016

Nutrition Challenge Testimonial #5 from 2016

Der Kampf gegen Muffin Top – Ein Jahr und eine Challenge in der Retrospektive

 

Ich möchte über meine 30Tage schreiben, indem ich sie in einem größeren Kontext darstelle. In meinem Fall war das kein isoliertes Projekt, sondern ein Teil eines größeren Prozesses meine Art zu leben von Grund auf umzustellen. Die Challenge bedeutete für mich mehr als nur ein paar Kilo abzunehmen und Körperfett zu reduzieren. Es war der Beitrag zu meiner Zufriedenheit und Gesundheit, an dem ich interessiert war.

 

Noch vor einem Jahr war ich unzufrieden mit einem Körper. Ich gebe ganz offen zu, dass das der Grund war, warum ich mit CrossFit anfing. Nachdem ich einige Zeit im Fitnessstudio trainiert hatte, konnte ich keine Veränderung an meiner Fitness oder meinem Aussehen feststellen. Das lag nicht daran, dass ich irgendwelche Bewegungen falsch ausführte oder so. Es war einfach frustrierend nach einer Weile und machte auch keinen Spaß, sich zu fühlen wie in ein Hamster auf depperten Maschinen, die Kalorien direkt vor deinen Augen zählen, während du Fashion Shows auf ca. 15 Bildschirmen um dich herum anschauen musst (was für eine gemeine Idee). Eine Stunde fühlt sich wie ein ganzes Leben auf den Dingern an. Nachdem ich mich bei Reebok CrossFit Nürnberg angemeldet hatte, hat es nicht mehr als 2-3 Monate gedauert, bis ich die ersten 3 Kilo abgenommen hatte. Das funktionierte, ohne dass ich irgendetwas an meiner Ernährung verändert hatte. Ungefähr im Juni letzten Jahres beschloss ich, Paleo auszuprobieren und nahm ein paar weitere Kilos ab. Die Sache war die, dass ich zunächst nur aufhörte Brot, Nudeln, Reis und alles mit Gluten oder Getreide zu essen. Ich wusste, dass ich auf lange Sicht auch den Krieg gegen Zucker aufnehmen musste, aber für den Anfang habe ich mich für die Schlacht gegen Gluten und Kohlenhydrate aus Getreide entschieden. Im Oktober hörte ich erfolgreich auf zu rauchen. Die Challenge war eine Chance für mich, Unterstützung zu haben einen weiteren Schritt zu Machen und Milch und Zucker loszuwerden

 

Es funktionierte. Ich habe gegen den Blerch gewonnen. Ich möchte die 30 Tage nicht nur danach bewerten zu fragen Wie viel Kilo habe ich abgenommen? Es waren nicht viele. Die Challenge hat mich in einen Essensrhythmus gebracht. Das ist etwas, was ich aus dieser Zeit mitnehme. Für mich waren es 30 Tage ein Model zu etablieren für die Zeit nach der Challenge. Ich durchlebte alle Phasen: Ich war müde am Anfang, ich hatte Kopfschmerzen, ich war sauer, weil alle abnahmen außer mir, ich war wieder müde, ich hatte Blähungen, ich fragte mich, warum ich das eigentlich machte. Da realisierte ich erst wirklich, warum ich das machte (in Woche drei oder so): Ich wollte eigentlich nicht abnehmen, weil ich schon genug abgenommen hatte vor der Challenge. Ich wollte mich besser fühlen. Ich wollte ausgeglichener sein, um in den WODs besser zu werden. Aber für eine lange Zeit der 30 Tage, sagen wir bis irgendwann letzte Woche, also eine Woche vor Ende der Challenge, konnte ich nicht sehen, dass das eintritt. Mein Körper fühlte sich nicht richtig an. Ich fühlte mich nicht wohl. Das Gefühl, in diesem gesund essenden Köper zu stecken, hatte nichts mit der romantischen Idee eat-cleanfeel-nice Idee zu tun. Das war der Punkt, an dem ich dachte: F*** this sh**, Ich kehre zurück zu meinem milchigen Leben, wo Essen süß ist und man Hüften Hüften sein lässt. Meine langweilige Ges- 16.02.2016 chichte könnte hier enden. Ihr Armen. Ihr müsst noch ein wenig weiterlesen. Ich habe meinem Zorn und meiner Frustration nicht nachgegeben. Wenn ich daran dachte, aufzugeben, fing ich an, zu lessen. Ich versuchte, Erklärungen dafür zu finden, warum ich mich so fühlte oder wo meine Essensgelüste herkamen. Das musste mein Gehirn meinem Darm dann ernsthaft erklären. Die Facebook Gruppe und all das wissenschaftliche Lesematerial, das uns an die Hand gegeben wurde, war sehr hilfreich, um Einsicht zu gewinnen, was wir da eigentlich durchlaufen, wenn wir uns mit dem Bedürfnis nach Zucker auseinandersetzen. Nach den härtesten paar Tagen letzte Woche bin ich so froh, dass ich nicht aufgehört habe. Seit dem bin ich darüber hinweg. Mein Körper fühlt sich besser an denn je und ich habe keine Symptome mehr, die irgendwie mit dem Magen in Verbindung gebracht werden könnten. Ich kann glücklich behaupten, dass ich nie zuvor so im Gleichgewicht mit meinen Organen war. TMI? Sorry. Die 30 Tage waren meinem letzten Jahr CrossFit sehr ähnlich. Ich kam, um meinen Körper zu verändern und warf das schnell über Bord, um neue Ziele zu finden, die viel mehr Spaß machen. Als ich mit CrossFit angefangen hatte wechselte mein Ziel von Gewichtsreduktion auf Steigerung des Gewichts, das ich heben oder bewegen kann, und besser zu performen (und…und…und…). Ich vergaß, warum ich ursprünglich damit anfing. Und das ist gut so. Weil zur Hölle mit visueller Besessenheit. Ich hab die Perspektive auf Frauen, die durch Medien suggeriert wird abgelegt. Mit der Challenge verlief es ähnlich. Ich kam, um meine Ernährung für eine Weile umzustellen, und dachte eigentlich, dass ich danach wieder zu meiner Ernährungsroutine zurückkehre. Ich verlasse die Challenge mit dem Ziel, meine Ernährung auf lange Sicht so beizubehalten. Nebenbei bemerkt: Seit der Challenge erholt sich mein Knie sehr gut, doch es wäre wohl schwierig, da aus wissenschaftlicher Sicht Kausalität nachzuweisen, denke ich. Trotzdem möchte ich das gern erwähnen, weil ich daran glauben möchte, dass es sich hier um eine mögliche positive Konsequenz aus der Ernährungsumstellung handeln kann. Außerdem haben sich meine Beschwerden im unteren Rücken verbessert. Ich erhole mich schneller. Muskelkater im unteren Rücken löst nicht mehr meine üblichen Verspannungen aus. Meine Muskeln scheinen sich schneller wieder zu entspannen und zu erholen, sogar nach WODs, nach denen es normalerweise Wochen dauert, bis mein Rücken Verspannungen löst. Ich hab auch die ersten Toes-to-Bar letzte Woche geschafft und hatte eine Nah-Strickt-Pullup-Erfahrung direkt vor der durch das heutige WOD verursachten Nahtoderfahrung. Das scheint wohl Hand in Hand zu gehen. Diese Verbesserungen: Zufall? Vielleicht. Ich schreibe das hier absichtlich vor Baseline und Messen. Ich möchte davon schreiben, wie man sich am Ende der Challenge fühlt, ohne es an Zahlen festmachen zu wollen. Ich weiß, das werde ich nämlich tun, sobald das Messen und Baseline stattgefunden hat.

 

Ich habe die Challenge mit CrossFit in Bezug gesetzt, weil es keine Ernährungs-Challenge für mich gäbe, wenn nicht für das große CrossFit-Gesamtbild. Das morgendliche Workout wurde zu einem grundlegenden Antrieb in meinem Leben. Ich könnte mit Leichtigkeit einen Essay nur darüber schreiben. Ich verschone euch aber vor noch ein paar mehr Seiten. Stattdessen möchte ich Ihnen, Ginger Sladky, dafür danken, dass Sie das hier in Ihrer Freizeit für uns organisiert haben. Die Motivation, die Sie in die Challenge gebracht haben, ist einzigartig. Ich kann sehen, wie viel Stunden Arbeit und Ge- 16.02.2016 danken man investiert, um zu verändern, wie Menschen über etwas denken. Ich würde mir wünschen, dass Sie meine Geschichte vom persönlichen Kampf gegen das Muffintop (saulustiges, dass Sie das Wort benutzten) als Ihren Erfolg verbuchen, meine Denkweise über Essen zu verändern. Ich hoffe es motiviert Sie, dass es noch viele Ohren gibt, die nicht taub sind. Und weil ich schon so viel über das letzte Jahr CrossFit sagte, möchte ich meinen Bericht mit ein paar Worten über unsere Box schließen. Danke Drake Sladky und Daniel Voros und natürlich den anderen Coaches dafür, wie Ihr CrossFit formt, dafür wie ihr eure Erfahrung und euer Wissen vermittelt und dafür, dass Ihr jeden einzelnen von uns tagein tagaus individuell fordert. Es ist ein wunderschöner Ort den Ihr da erschaffen habt. An alle anderen Challenge Kämpfer: Danke für die Rezepte und Inspiration.

 

-Anonymous

PS.: Challenge Geständnisse: Manchmal aß ich mehr als eine Handvoll Cashews. Und manchmal, da bin ich mir sicher, dass der Berg von Nüssen auf meiner Hand nicht als eine Handvoll Nüsse mehr zählte. Aber die Berge wurden kleiner im Verlauf der Challenge. Ich bin kein Nüsse-Junkie mehr.

PPS: 23.02.2015: Meine Baseline Zeit hat sich von 5:42 auf 5:05 verbessert. Die Zahlen sind stimmen mit dem Gefühl der Verbesserung also überein 🙂

 

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The Struggle against the Muffin Top – One Year and One Challenge in Retrospective

 

I would like to write about the 30 day challenge by putting it into perspective. In my case, it wasn’t an isolated project but ties in with an ongoing process to change my way of living from scratch. The challenge meant more to me than just losing a couple of pounds and reducing body fat. It’s the contribution to my happiness and health that I was interested in.

 

One year ago I was unhappy with my body. I openly admit that that was the reason why I started CrossFit. Having worked out at the gym for quite some time, I couldn’t see any changes in fitness or looks. It’s not that I was executing movements wrong or anything. It was just frustrating after a while and it was no fun feeling like a hamster, being on silly machines that count calories right in front of your eyes, while you have to watch fashion shows on like 15 screens around you (what a cruel idea). An hour can feel like a lifetime on those things. After I had registered with Reebok CrossFit Nürnberg it didn’t take more than 2-3 months to lose the first 3 kilos. That was without changing anything about my diet. If anything I did eat more than before. Around June last year I decided to try paleo and lost another couple of kilos during the rest of the year. The thing is, I had only stopped eating bread and pasta and rice and anything that contains gluten or wheat at first. I knew that eventually I was going to have to take on the war on sugar too, but for starters I decided to fight the first war against gluten and carbs. In October I successfully quitted smoking. The challenge was my chance to get some support to take another step and get rid of milk and sugar.

 

It worked. I did beat the blerch. I don’t want to only asses the 30 days in terms of how many kilos did I lose? It weren’t many. The challenge got me into a rhythm of eating. That’s something I take from the challenge. To me it was 30 days to set the model for the time after the challenge. I went through all the stages: I was tired at first; I had headaches; I was angry, cause everybody else was losing weight but me; I was tired again; I was constipated; I was asking myself why I am doing this. That’s when I actually realized why I was doing this (week three or so): I didn’t even want to lose weight, because I had already lost enough pounds before the challenge. I wanted to feel better. I wanted to feel balanced in order to perform better in WODs. However, during a long time of these 30 days, say until last week sometime, so one week before the end, I couldn’t see that happening. My body felt wrong. I didn’t feel comfortable. The feeling being inside the healthily eating body had nothing to do with the romantic eat-clean-feel-nice idea. That was the point where I thought: F*** this sh**, I’m going back to the milky life, where food is sweet and hips are hips. My boring story could end right here. Unlucky you. You gonna have to read a little more. I didn’t give in to my anger and frustration. When I had the thoughts of giving up I started reading. I tried to find an explanation for why I felt this way or where my cravings came from and my brain needed to seriously explain that to my guts. The Facebook group and all the scientific reading material that was provided to us were so helpful to gain insight into what all of us were going through struggling with the need for sugar. After the hardest couple of days last week I am so glad I didn’t drop out. Since then I’m over it. My body feels better 16.02.2016 than ever and I am not feeling any of the symptoms that can be connected to unhappy guts. I can happily state that I have never felt so in balance with my guts ever. TMI? Sorry. The 30 days challenge was a lot like my last year of CrossFit. I came in to change my body and ended up throwing that overboard and pick a new goal which is more fun. When I started CrossFit my goals quickly changed from wanting to lose weight to wanting to be able to lift or move more weight, to perform better (and…, and,…, and…). I forgot what I actually came for. And that is good. Because to hell with visual obsession. I got rid of the media gaze on women. Same with the challenge. I came to optimize my diet for a while and planned to go back to my eating routine after that. I’m leaving with the goal to change my diet for good. On a side note, since the challenge my knee has been recovering well, but it would be hard to scientifically proof causality I guess. I would like to mention it though, because I just like to think that it is possible those positive effects are somewhat results of the change in nutrition. Furthermore, my lower back issues have improved. I recover faster. The sore muscles in my lower back don’t cause the usual tension anymore. They seem to be able to relax and recover, even after workouts where it usually takes weeks for my back to let go of that tension and to recover. I also accomplished the first toes-to-bar last week, and I had a near-strict-pullup experience right before the WOD gave me my near-death experience this morning. Seems to go hand in hand. These improvements: Coincidence? Maybe. I am purposely writing this before I do baseline again, also before the measuring. I want to report the feeling at the end of the challenge without relating it to numbers. I know I will do that as soon as the measuring and baseline will be done.

 

I related the whole challenge to the framework of CrossFit because there wouldn’t be a challenge for me if it wasn’t for the bigger CrossFit picture. The workout every morning has become a crucial motor in my life. I could easily write an essay about that. I will spare you another couple of pages though. Instead I would like to thank you, Ginger Sladky, for doing this in your free time. The spirit you brought to this project is one of a kind. I can see the many hours it takes and many thoughts that go into trying to change the way people think about something. I would like you to read my story about my personal struggle against the muffin top (so funny that you used that word btw) as your succeeding to change the way I think about food. I hope that it motivates you that there are a lot of ears which aren’t deaf. Since I said a lot about my last year with CrossFit I would like to close my report of the challenge with some words about our box. Thank you Drake Sladky and Daniel Voros and of course all the other coaches for the way you shape CrossFit, for the way you convey your expertise and for the constant and consistent challenging of each and every one of us. It’s a beautiful place you people have created. To all the other challenge fighters: Thanks for all the recipes and inspiration.

-Anonymous

PS.: Challenge confession: Sometimes I had more than a handful of cashews. And sometimes I am sure that the mountain of nuts on my hand couldn’t have passed as a handful of nuts. But the mountains got smaller during the course of the challenge. I am not a nut junkie anymore.

PPS: 23.02.2015: I improved my Baseline time from 5:42 to 5:05. So numbers fit my feeling 🙂

 

featured photo credit: http://favim.com/image/1940410/ 

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